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Das Jahr 2025 in einem Beitrag

Veröffentlicht am 12. Jan 2026
The year 2025 in one post
Das Cloud-Unternehmen ECSO CLOUD blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück, das von umfangreichen personellen Veränderungen, internationaler Expansion und technologischem Fortschritt geprägt war. Die wichtigsten Meilensteine des Jahres lassen sich wie folgt zusammenfassen:

April 2025


Im April übergab die bisherige Geschäftsführung die Leitung des Unternehmens an Robin Holl, der nun als CEO die Verantwortung für die strategische Ausrichtung von ECSO übernimmt.

Juli 2025


Mit Ausnahme des Rechenzentrums in Chicago wurde die gesamte Unternehmensinfrastruktur nach Deutschland verlagert. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nun ausschließlich am neuen Hauptsitz, wodurch ECSO die vollständige DSGVO-Konformität innerhalb der EU erreicht.

August 2025


Im August wurde das Uplink-Konzept grundlegend überarbeitet und die Backbone-Kapazität des Rechenzentrums auf 1,5 Tbit/s erweitert. Dank globaler Konnektivität erreicht ECSO nun eine durchschnittliche globale Latenz von etwa 50 Millisekunden.

Zudem ging das Unternehmen eine Partnerschaft mit Microsoft ein und integrierte Lizenzlösungen über den selbst entwickelten Windows License Server (WLS). Es folgte eine Partnerschaft mit RIPE und die Beantragung einer eigenen AS-Nummer.

September 2025


ECSO eröffnete unter der neuen Geschäftsführung seinen ersten eigenen Peering-Punkt im Rechenzentrum und stellte eine Verbindung zum London Internet Exchange (LINX) her. EPIC Games wurde als prominenter Neukunde gewonnen.

Im Rahmen von strukturellen Veränderungen verließen COO Valentin Martin und CXO Kevin Echterhoff das Unternehmen. Dominik Bitiq (CHRO) wurde zum CEO befördert und unterstützt seitdem Robin Holl in der Führungsetage.

Kurz darauf wurde Google als erster privater Peering-Kunde angeschlossen, gefolgt von Meta. Zudem wurde eine Peering-Verbindung zum LU-CIX hergestellt. Das Kundenportal wurde umfassend modernisiert und ist nun unter account.ecso.cloud verfügbar.

Darüber hinaus integrierte ECSO neue Servergenerationen von AMD und Intel, darunter leistungsstarke GPU-Lösungen (H100, L40s, A100) sowie Speicherserver mit bis zu 308 TB Speicherkapazität.

Oktober 2025


Im Oktober wurde der Peering-Knoten in Mexiko in das Netzwerk aufgenommen. Gleichzeitig führte ECSO die neue VDS-Produktlinie (Virtual Dedicated Server) ein, die von Anfang an auf starke Nachfrage stieß.

Im gleichen Zeitraum war das Unternehmen mit einem DDoS-Angriff mit Spitzenlasten von bis zu 5 Tbit/s konfrontiert. Als Reaktion darauf entwickelte ECSO eine eigene DDoS-Schutzlösung, die den Angriff mit Unterstützung starker Partner erfolgreich abwehren konnte. Darüber hinaus wurde das Kundenportal um eine französische Sprachunterstützung erweitert.

November 2025


Der November stand im Zeichen der Cloud-Konsolidierung. Die neue Cloud-Konsole wurde angekündigt und die interne DDoS-Schutzlösung „WishNet“ implementiert, die künftig als Tochtergesellschaft ausgegliedert werden soll.

Das Produktportfolio wurde gestrafft und konzentriert sich nun auf AMD-Cloud-Server und Intel-Bare-Metal-Server mit modernster Hardware. Zudem wurde Plesk als installierbares Cloud-Produkt angeboten, und Cloudflare wurde in die private Peering-Struktur integriert, ergänzt durch Peering-Verbindungen in China und Brasilien.

Dezember 2025


ECSO kündigte die Eröffnung eines neuen Rechenzentrumsstandorts in Japan an, dessen Umsetzung über einen längeren Zeitraum vorbereitet worden war. Parallel dazu wurde das Kundenportal um eine japanische Sprachversion erweitert, um den Markteintritt in der Region gezielt zu unterstützen.

Darüber hinaus erweiterte ECSO seine Zielgruppe offiziell um Privatkunden und knüpfte in diesem Zusammenhang eine neue Peering-Verbindung in Oman. Im selben Monat wurde das Pressebranding überarbeitet und das Sponsoring-Budget um 5.000,00 € pro Monat erhöht. Neukunden erhalten seitdem ein Cloud-Guthaben in Höhe von 20,00 €.

Zudem wurde das Rechenzentrum in Köln offiziell fertiggestellt. Für 2026 kündigte ECSO die Einstellung von weiteren 30 Mitarbeitern an. Aus technischer Sicht sicherte sich das Unternehmen einen der größten Transit-Anbieter als Partner, nahm eine private Peering-Verbindung zwischen den USA und Köln mit einer Kapazität von 15 Tbit/s in Betrieb und führte weitere Optimierungen an der Cloud-Konsole durch.

Ausblick


Durch die konsequente Umsetzung seiner strategischen Initiativen stärkt ECSO CLOUD nachhaltig seine Position als Anbieter in der Cloud- und Rechenzentrumsbranche. Die Kombination aus moderner Infrastruktur, globalen Peering-Partnerschaften und innovativen Sicherheitslösungen bildet eine solide Grundlage für weiteres Wachstum im Jahr 2026.
Robin

Verfasst von

Robin Holl

Founder & Chief Executive Officer

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